Tony Pohl


Kandidat im Wahlkreis 4:
Gropiusstadt, nordöstliches Buckow, nördliches Blumenviertel

Reichtum umverteilen.



Ich bin in Sachsen auf dem Land aufgewachsen. Meine Kindheit und Jugend war geprägt von hoher Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und einer starken rechten Szene. Viele junge Leute fanden keinen Ausbildungsplatz und mussten weit weg ziehen. Ein Zuhause gefunden habe ich in Gropiusstadt. Hier, wo viele Menschen leben, die sehr viel für unsere Gesellschaft leisten, aber kaum etwas zurück bekommen, bin ich seit vielen Jahren politisch aktiv.

︎ Neuköllnisch Podcast: 20 Fragen an Tony Pohl



Gemeinsam mit Nachbar*innen setze ich mich mit dem Mietentisch Gropiusstadt für bezahlbare Mieten ein. Unsere Wohnungen müssen wieder zurück in die öffentliche Hand. In der Initiative Schule in Not kämpfe ich für Bildungsgerechtigkeit und deutlich mehr Lehrkräfte und Erzieher:innen. Ich stehe hinter den Forderungen der Beschäftigten aus unserem Krankenhaus: Gute Pflege geht nur nur mit ausreichend Personal, guten Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen.

Um all dies durchzusetzen brauchen wir eine Umverteilung von oben nach unten: Wir leben in einer Gesellschaft, in der die oberen zehn Prozent zwei Drittel des Vermögens besitzen. Das ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen. Daran können wir nur etwas ändern, wenn wir uns – gleich welcher Herkunft, Religion oder Hautfarbe – zusammenschließen und dafür sorgen, dass die Reichen endlich zur Kasse gebeten werden.


> Dauerhaft bezahlbare Mieten: Immobilienkonzerne enteignen, kommunal neu bauen, Mietobergrenzen erkämpfen!

> Kleingewerbe schützen. Gewerbemieten deckeln!

> Nein zum Karstadtumbau!

> S-Bahn retten.
Privatisierung verhindern!

> Klima schützen. Stopp und Rückbau der A100!

> Mehr Personal & gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Beschäftigte bei Charité und Vivantes unterstützen!

> Schulen stärken. Mehr Personal & Ausbildungsoffensive für Lehrer*innen

>Schluss mit Schikane. Razzien in Shishabars & Racial Profiling beenden!

> Nein zu Diskriminierung im öffentlichen Dienst. Kopftuchverbot aufheben!

> Nazinetzwerke in der Polizei zerschlagen. Untersuchungsausschuss jetzt!


> Vermögensabgabe zur Bewältigung der Coronakrise & Millionäre besteuern!



> Für den Frieden. Waffenexporte und Auslandseinsätze beenden!



Bezahlbare Mieten


Mit der Privatisierung der GEHAG stiegen die Mieten in Gropiusstadt und Britz. Insbesondere bei Deutsche Wohnen und Gropiuswohnen schießen die Mieten in die Höhe. Wo vor 10 Jahren die durchschnittliche Kaltmiete pro Quadratmeter noch bei 4,25 Euro lag, müssen Neumieter heute 8 Euro und mehr pro Quadratmeter bezahlen. Durch energetische Modernisierung und Anpassungen an den Mietspiegel steigt die Miete auch bei alteingesessenen Mieter:innen. Und das obwohl die Gropiusstadt eine Sozialbausiedlung ist. Schon heute bezahlt die Hälfte der Haushalte mehr als 30 Prozent des eigenen Einkommens für die Miete. Gerade Rentner:innen und Alleinerziehende sind von Armut bedroht, wenn die Mieten weiter steigen.

Steigende Mieten sind aber kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen. DIE LINKE hat mit dem Berliner Mietendeckel einen mutigen Schritt gewagt. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts setzen wir uns jetzt für eine Lösung auf Bundesebene ein.

Um aber bezahlbare Mieten dauerhaft zu sichern, wollen wir erreichen, dass die ehemaligen GEHAG-Bestände wieder in den Landesbesitz kommen. Deswegen unterstütze ich das Volksbegehren Deutsche Wohnen & Co. enteignen. Dabei gilt: je niedriger die Entschädigung der Immobilienkonzerne ausfällt, desto stärker können die Mieten fallen. Ich setze mich für einen Mietpreis von durchschnittlich 4 Euro pro Quadratmeter nach der Vergesellschaftung ein. Das ist wirtschaftlich und sozial.

Gute Pflege im Krankenhaus


Jede und jeder von uns muss mal ins Krankenhaus. Dort erwarten wir uns, dass wir solange bleiben können, bis wir auskuriert sind. Wir wollen, dass die Pflegekräfte ausreichend Zeit für uns haben, ohne sich abhetzen zu müssen. Das ist aber immer weniger der Fall, seitdem Krankenhäuser Profite erwirtschaften müssen. Gerade die Pflege aber auch andere Bereiche im Krankenhaus sind nur noch ein Kostenfaktor, bei dem eingespart werden muss.

DIE LINKE setzt sich für eine gute Gesundheitsversorgung ein. Gesundheit ist keine Ware; Krankenhäuser sind keine Fabriken. Deswegen unterstütze ich die Forderungen der Beschäftigten von Vivantes und Charité nach mehr Personal und einer fairen Entlohnung. Das Land Berlin muss mehr in die Krankenhäuser investieren, damit am Ende mehr Zeit für die Pflege bleibt.