Jorinde Schulz


Kandidatin im Wahlkreis 2:
Nördliche Hermannstraße, Kieze am Tempelhofer Feld & rund um den Rollberg

Kein Cash mit dem Klima.


Seit vielen Jahren lebe ich als Kulturschaffende und Autorin im Norden Neuköllns. Gemeinschaftliche Orte, Vielsprachigkeit und eine rebellische Kultur prägen unseren Stadtteil, und ich kann mir kaum einen besseren Ort zum Leben vorstellen. Aber die Brutalität von Verdrängung ist allgegenwärtig. Die Mieten sind hier krass gestiegen. Viele mussten wegziehen, andere zahlen große Teile ihres Einkommens für die Wohnung oder haben zu wenig Platz. Deswegen unterstütze ich das Volksbegehren zur Enteignung von großen Immobilienkonzernen. Seit Jahrzehnten verdienen profitorientierte Wohnungsunternehmen an unseren Mieten Milliarden, während wir um unser Zuhause bangen. Wir brauchen Wohnungen, die der Stadt gehören und die demokratisch verwaltet werden. Ein bundesweiter Mietendeckel, der auch Gewerbemieten regelt, ist außerdem dringend notwendig. Nur so können wir dauerhaft bezahlbare Mieten sichern und das Kleingewerbe retten.

︎ Neuköllnisch Podcast: 20 Fragen an Jorinde Schulz



Die Pandemie zeigt und in großer Dringlichkeit, dass wir den öffentlichen Bereich stärken müssen. Die Krankenhäuser müssen aus der Profitlogik befreit werden, damit die Pfleger*innen, Ärzt*innen und Therapeut*innen dort uns gut versorgen können. In Berlin kämpfen die Beschäftigten von Charité und Vivantes aktuell für einen Entlastungstarifvertrag. Ihnen gilt meine volle Unterstützung! Auch die Schulen und Kitas brauchen dringend mehr Personal, damit Lehrer*innen gut arbeiten und alle Kinder gut lernen können. Als LINKE wollen wir eine Ausbildungsoffensive für neue Lehrer*innen.

Angesichts der Klimakatastrophe müssen wir die autozentrierte Stadt überwinden. Dafür ist der zügige Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zentral. Lebenswichtig sind dabei sichere Wege für Radfahrer*innen, Platz für Fußgänger*innen und verkehsberuhigte Zonen. Außerdem ist aktuell unsere S-Bahn bedroht. Denn die grüne Verkehrssenatorin treibt ein Privatisierungsprojekt im großen Stil voran, das S-Bahn-Beschäftigte gefährdet und den Nahverkehr zum Abkassierprojekt macht. Gegen diesen Ausverkauf der sozialökologischen Verkehrswende setze ich mich ein. Ich bin für einen kommunal betriebenen, öffentlichen Nahverkehr. Kein Cash mit dem Klima!

Um ein besseres Leben für alle zu verwirklichen, müssen wir Rassismus täglich entgegentreten. Schikanöse Razzien in Läden und Moscheen, Racial Profiling oder Diskriminierung im Arbeitsleben z.B. durch das Kopftuchverbot sind Alltag in Neukölln – und gehören beendet. Dafür kämpfe ich seit Langem. Dass in Neukölln mehr als 85.000 Menschen von den Wahlen ausgeschlossen sind, weil sie keine deutsche Staatsbürgerschaft haben, ist ein demokratischer Skandal. Wir sagen: Wahlrecht für alle!«  


In der Presse



Arm, teuer, widerständig

Bezirksserie zur Berliner Wahl Teil 10: Neukölln wird nicht nur vom S-Bahnring geteilt, sondern auch von sozialen Fragen entlang von Herkunft
– nd, Claudia Krieg, 03.09.2021



»Schlechter für Beschäftigte und Fahrgäste«

Berliner S-Bahn vor Privatisierung. Linkspartei-Basis kämpft gegen Kurs der Parteiführung. Ein Gespräch mit Jorinde Schulz
– junge welt, Ralf Wurzbacher, 06.02.21


Ausschreibung nicht alternativlos

Gutachten belegt: Politik könnte Vergabeverfahren für Berliner S-Bahn jederzeit abbrechen
– junge welt, Ralf Wurzbacher, 23.06.21


Betreiber von Shisha-Bars fühlen sich durch Kontrollen schikaniert 

Im Kampf gegen die sogenannte Clankriminalität kontrolliert Berlin verstärkt Gewerbe der arabischen Community. Nun formiert sich Widerstand gegen diese "Strategie der Nadelstiche": Barinhaber fühlen sich schikaniert und diskriminiert.
– rbb 24, Jule Käppel, 15.10.20
 

Hanau attack mourners: ‘Germany must deal with racism, far right’

Community draws link between racist violence and targeted raids on shisha bars that attract ethnic minority customers.
– Al Jazeera, Gouri Sharma, 19.05.2020


»Wir sollten über deutsche Familienclans sprechen«

Ist der Kampf gegen kriminelle Clanstrukturen in Berlin rassistisch? Die Linkspartei hält die Debatte über Clans für „diskriminierend“. Szenen einer Veranstaltung im Stadtteil Neukölln: wo viel von Lappalien und Schikane die Rede ist.
– welt, Frederik Schindler, 02.10.2019


Generalverdacht an der Sonnenallee

LINKE kritisiert das Vorgehen gegen »Clan-Kriminalität« als rassistisch und stigmatisierend
– nd, Claudia Krieg, 04.10.2019


Was auf den Deckel gegeben

In letzter Minute hat Neukölln das Vorkaufsrecht für die Leinestraße 8 gezogen. Ausgerechnet der Mietendeckel könnte am Zögern schuld gewesen sein.
– taz, Lucas Likowski, 22.09.19


Soziale Medien wie Twitter unterlaufen die Gewaltenteilung

- taz, Rainer Mühlhoff und Jorinde Schulz, 18.05.19

> Dauerhaft bezahlbare Mieten: Immobilienkonzerne enteignen, kommunal neu bauen, Mietobergrenzen erkämpfen!

> Kleingewerbe schützen. Gewerbemieten deckeln!

> Nein zum Karstadtumbau!

> S-Bahn retten.
Privatisierung verhindern!

> Klima schützen. Stopp und Rückbau der A100!

> Mehr Personal & gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Beschäftigte bei Charité und Vivantes unterstützen!

> Schulen stärken. Mehr Personal & Ausbildungsoffensive für Lehrer*innen

>Schluss mit Schikane. Razzien in Shishabars & Racial Profiling beenden!

> Nein zu Diskriminierung im öffentlichen Dienst. Kopftuchverbot aufheben!

> Nazinetzwerke in der Polizei zerschlagen. Untersuchungsausschuss jetzt!

> Vermögensabgabe zur Bewältigung der Coronakrise & Millionäre besteuern!

> Für den Frieden. Waffenexporte und Auslandseinsätze beenden!



Meldet euch gerne!


Ich bin ansprechbar, wenn ihr ein politisches Anliegen habt, bei dem ihr Unterstützung braucht. Auch Fragen zu meiner Kandidatur und politischen Positionen sind sehr willkommen. 


︎ jorinde.schulz@die-linke-neukoelln.de


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Politik mache ich nicht alleine, sondern im Austausch mit Initiativen, Bewegungen, Gewerkschaften und mit meiner Basisorganisation Hermannstraße. Unsere Treffen finden jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat statt und ihr seid jederzeit willkommen. Lasst uns gemeinsam aktiv werden!

︎ info@die-linke-neukoelln.de